Das kennen wir aus dem Garten: Wenn man Radieschen aussät, wird man keinen Salat ernten, sondern eben Radieschen – klar. Mit welchem Ertrag, steht auf einem anderen Blatt!
Bei Hosea 10,12 lesen wir:
Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt!
Gott will, dass wir seine Gärtner sind, ganz egal, wie der Name der Gartenanlage auch heißen mag. Sei es Christenlehre, Chor oder Junge Gemeinde. Für uns Mitarbeiter der JG ist es in den vergangenen Jahren eine Herzenssache geworden, den Herrn zu suchen und ihn auch im Alltag finden zu wollen. Denn noch ist Zeit, um Gottes Gerechtigkeit zu säen! Dafür lohnt es sich, Christ zu sein.
Wie es sein wird, wenn Gott Gerechtigkeit über uns regnen lässt? Aber oft verwechseln wir unsere Gerechtigkeit mit Gottes Gerechtigkeit. Und es wäre überheblich zu meinen, wir hätten diese Gerechtigkeit Gottes mit unserer Gerechtigkeit selbst verdient.
Jesus hat immer da eine enge Toleranzgrenze, wenn es darum geht, wo die Gnade zu finden ist und welcher Weg zu Gott führt. An IHM führt kein Weg vorbei! Eine große Toleranz hat Jesus bei der Frage, wer bei IHM willkommen ist. Wir sind in der JG immer gut beraten gewesen, die Gerechtigkeit in Gottes Händen zu lassen, aber das Miteinander mit 1.Joh. 4,16 zu gestalten:
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.
Weil Gott die Liebe ist, liebt er mich! Er meint es gut mit mir! Und er bleibt mit seiner Liebe in mir. Heißt, ich gebe nur das weiter, was Gott in mich hineinlegt. Er traut es mir zu, seine Liebe weiterzugeben. Einzige Bedingung dabei: Wir sollen auch in seiner Liebe bleiben, Sehnsucht nach Gott haben. Und das kann ganz unterschiedlich aussehen. Für uns gehört der Gottesdienstbesuch, das aktive Mitarbeiten in der Jungen wie auch „Großen“ Kirchgemeinde und eine klare Haltung im Sinne Jesu dazu.
Wir als JG lassen uns jedes Jahr zum Konfitag auf „Fremde“ ein, mit denen wir Jesus wieder neu entdecken, sodass auch sie ihr persönliches JA aus vollen Herzen sagen können. Und auch wir als „Große“ Gemeinde sind herzlich eingeladen, die Liebe, die wir von Gott erfahren durften, überlaufen zu lassen. Um die Gerechtigkeit kümmert sich Gott selbst zu seiner Zeit.
Mit herzlichen Segenswünschen

Thomas König und die Junge Gemeinde